29.03.2009       Unihockey


Berlin-Brandenburgische Großfeld-Liga hat ihren ersten Meister


Am Sonntag, dem 29. März 2009, fand zum ersten Mal in der Geschichte der Regionalliga Nord-Ost ein Großfeld-Finale statt. Vor kleiner, aber gemütlicher Zuschauerkulisse in der Sporthalle der Schöneberger Spreewald-Grundschule

ließen die vier angetretenen Großfeld-Teams die Ligasaison ausklingen.

Den Auftakt machte der Tabellendritte Eintracht Berlin gegen die BAT Junioren.

Das Spiel um den dritten Platz überraschte mit einem schnellen Führungstreffer

für die BATler, die aber im weiteren Verlauf des Spiels nicht nur ihren Vorsprung

wieder abgeben mussten, sondern auch immer größere Schwierigkeiten hatten,

der engagiert spielenden Eintracht etwas entgegenzusetzen. Schließlich endete

das Duell um die Bronzemedaille überdeutlich mit 20:4 für Eintracht Berlin.

Die finale Partie fand zwischen dem Tabellenersten Pommerhoc Greifswald und dem Verfolger AC BERLIN statt. Im ersten Spieldrittel zeigten sich beide Mannschaften als gleich starke Gegner. Auf beiden Seiten wurde betont defensiv gespielt und das erste Drittel endete 0:0. Ab dem zweiten Drittel fand der AC BERLIN immer mehr in sein Spiel hinein und dominierte das Geschehen stärker. Für den ersten Höhepunkt der Finalpartie sorgte Pommerhocs Stürmerin Jenni Vallenius mit dem Führungstreffer in der 9. Minute. Kurze Zeit später gelang dem ACB der Ausgleich durch Kapitän Dennis Lakomczyk. Von diesem Moment an konnte Pommerhoc nicht mehr, das Blatt sollte sich  wenden.

Das entscheidende Tor fiel dann in der dritten Spielzeit durch Robert Wilmanowski nach einer Vorlage von Dennis Lakomczyk.  In den letzten Minuten kam es zum offenen Schlagabtausch mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. 

Der AC BERLIN gewann die begeisternde Partie mit 2:1 und ist damit der erste Großfeld-Meister der Regionalliga Nord-Ost. Als bester Spieler der Saison wurde Robert Wilmanowski (AC BERLIN) und als bester Torhüter Robert Koch (ebenfalls vom ACB) ausgezeichnet.

 

Herzlichen Glückwunsch an alle!

 

 

Susanne Schmidt                                                                   <noch mehr ... >