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Dieses Event ist Tradition in der Judolandschaft. Es wird nicht nur zur sportlichen Auseinandersetzung gesucht, sondern auch als Sichtungsturnier des Judo-Verbands Berlin in der Jugend U 14 verwendet. Außerdem stellen sich junge Kampfrichter zur Prüfung und erfahrenere Kampfrichter zur Lizenzerweiterung. Seit 3 Jahren wird auch die Bundes-
B-Kampfrichterprüfung, die vorher zur Nordostdeutschen Meisterschaft der U 20 durchgeführt wurde, beim TUZLA-CUP abgelegt.
Zum diesjährigen Turnier kamen 8 Nationen (Dänemark, Finnland, Holland, Polen, Schweden, Schweiz, Griechenland und Tschechien ) sowie Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik.
Während Tschechien und Polen Dauergäste sind, freuten wir uns besonders auf die „Neuen“ aus Griechenland und der Schweiz. Dieses Jahr mussten leider unsere russischen und italienischen Teilnehmer absagen. Im nächsten Jahr wollen sie aber wieder dabei sein.
Nachdem am Samstag das Turnier mit dem feierlichen Einmarsch der Fahnen teilnehmender Länder eröffnet wurde, ging es sofort los mit den Kämpfen.
Erfreulich aus Sicht des Veranstalters war die Silbermedaille von Arved Geissler in der Kategorie
U 14 -34 kg. Zwei 3. Plätze (Wladislaw Foos und Julien Kalis) kamen dazu. Starke Kämpfe sahen wir auch weiteren Sportlern von uns, allerdings reichte es leider nicht zu Medaillenehren. In der Jugend U 14 und U 17 männlich und weiblich gingen insgesamt 4 Siege an Berliner Judokas.
Von den knapp 500 Sportlern am Samstag konnten sich im männlichen Bereich die Judokas von Juvenia Wroclaw (POL) vor A Zeven (HOL) und AZS Poznan (POL) durchsetzen. Im weiblichen Bereich war der Polizei SV Berlin der stärkste Verein vor den beiden holländischen Delegationen Derks Sport und A Zeven!
Am Samstag Abend wurde nach einem sehr anstrengenden Wettkampftag mit den Delegationen aus Tschechien, Polen und Finnland noch ein paar Steaks gegrillt und das eine oder andere Wort im Austausch der Erfahrungen unterschiedlicher Nationen gesprochen.
Am Sonntag starteten die Männer und Frauen ab 17 Jahren. Ungefähr 200 Sportler kämpften auf 4 Matten um die Titel. Auch hier war eine gute internationale Beteiligung zu verzeichnen. 6 Nationen auf qualitativ hohem Niveau kämpften bis in den Nachmittag hinein. Hier waren ganz eindeutig die Kämpfer und Kämpferinnen des Berliner Vereins KiK tonangebend. Gleich 3 Titel gingen im männlichen Bereich an KiK, der 2. Platz an den Polizei SV Berlin und der 3. Platz an SF Kladow.
Auch an diesem Tag freute sich der Veranstalter AC BERLIN über einen 2. Platz (von Steffi Kistenmacher im Finale gegen Carmen Brussig, Paralympics-Dritte bei den Sehbehinderten, und einen 3. Platz (Michael Ache) seiner Schützlinge!