

LSB-Kinderschutzsiegel verliehen
Am 10.08.2026 wurde unser AC BERLIN erstmals mit dem Kinderschutzsiegel des Landessportbundes Berlin ausgezeichnet.
Das Kinderschutzsiegel richtet sich an Berliner Sportverbände und -vereine und ist ein Zertifikat zum Kinderschutz im Sport. Das Siegel trägt dazu bei, eine sichere Umgebung für Kinder und Jugendliche in Sportvereinen zu schaffen und kann gleichzeitig als Orientierung für Eltern, Kinder und Jugendliche dienen.
Voraussetzungen für die Verleihung sind 6 Kriterien, die der Sportverband/-verein erfüllen muss:
- Kinderschutzbeauftragte müssen benannt und entsprechend geschult werden
- Verankerung der Prävention jeglicher Gewalt in der Satzung, mit besonderem Fokus auf den Schutz
von Kindern und Jugendlichen
- Unterzeichnung der Kinderschutzerklärung des LSB Berlin und des Ehrenkodex des Verbandes/Vereines
- Regelmäßige Schulungen und Fortbildungen zum Thema Kinderschutz und Prävention,
die verpflichtend alle zwei Jahre für alle haupt-, ehren- oder nebenamtlichen Personen stattfinden,
die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten
- Regelmäßige Überprüfung der erweiterten Führungszeugnisse
- Die Eckpunkte für ein Schutzkonzept vom LSB sind bekannt und werden umgesetzt
Wenn diese sechs Kriterien erfüllt sind, kann das Kinderschutzsiegel beim LSB Berlin beantragt werden.
Es ist fünf Jahre gültig. Danach muss das Siegel erneut beantragt werden.
30.11.2025 7. Regionalkonferenz Kinderschutz
Am 29.11.2025 fand im Festsaal der Berliner Stadtmission in der Lehrter Straße 68 die "7. Regionalkonferenz Kinderschutz im Sport Berlin-Brandenburg" statt, an der unser Kinderschutzbeauftragte des Vereins, Jens Kerber, teilnahm.
Nach den Grußworten von Herrn Friedhard Teuffel (Direktor im Landessportbund Berlin), Herrn Michael Stärk (Vorsitzender der Brandenburgischen Sportjugend im LSB Brandenburg) sowie von Angela Marquardt (Betroffenenrat der Unabhängigen Bundesbeauftragten gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen-UBSKM) ging es in sehr interessante und erkenntnisreiche Workshops, z. B. zu den Themen Sexualisierte Gewalt im Netz, Psychische Gewalt im Sport, Umgang mit Widerständen beim Thema Kinderschutz im Sportverein und anderen.
Für die sehr gut vorbereitete und durchgeführte Veranstaltung gebührt den Veranstaltern, den Landessportbünden Berlin und Brandenburg, ein großer Dank!
21.07.2023 Ansprechstelle Safe Sport e. V.
Am 11. Juli 2023 wurde die unabhängige Ansprechstelle Safe Sport e. V. für Betroffene sexualisierter, psychischer und physischer Gewalt im Sport durch die Bundesinnen- und Sportministerin Nancy Faeser und Innen- und Sportsenatorin Iris Spranger in Berlin eröffnet.
Der Verein „Safe Sport e. V.“, der am Rande der 46. Sportministerkonferenz am 03. November 2022 gegründet wurde, ist der Träger der unabhängigen Ansprechstelle. Sie agiert unabhängig vom organisierten Sport und bietet Betroffenen sexualisierter, psychischer und physischer Gewalt im Sport ein zusätzliches Beratungsangebot.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die aktuell von sexualisierter, psychischer oder physischer Gewalt im organisierten Sport betroffen sind oder dies früher waren, sind die Zielgruppe des Beratungsangebotes.
Betroffene erhalten psychosoziale Unterstützung in Form einer unentgeltlichen Erstberatung oder akuter Krisenintervention. Außerdem besteht die Möglichkeit einer rechtlichen Beratung.
Bei Bedarf können sich Angehörige, Partnerinnen und Partner von Betroffenen sowie Zeuginnen und Zeugen ebenfalls an das Team der Ansprechstelle wenden. Auf Wunsch kann die Beratung anonym erfolgen.

16.01.2023 AC BERLIN: Kinderschutz-Sportkonferenz
Am 14.01.2023 fand im Bärensaal der Senatsverwaltung für Inneres, Digitalisierung und Sport die erste Kinderschutz-Sportkonferenz Berlins statt.
Für den ACB nahm an dieser sehr gut besuchten Veranstaltung der Kinderschutzbeauftragte, Jens Kerber, teil. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten des Landessportbundes Berlin, Thomas Härtel, folgten diverse Vorträge und Workshops, die sich alle mit dem Kernthema, wie Kinderschutz im Sport gelingen kann, beschäftigten. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich am Ende einig, dass Kinderschutz alle angeht, selbstverständlich sein muss, aber auch ein stetiger und lebendiger Prozess ist. Insgesamt war es eine sehr informative und gelungene Veranstaltung, die nach dem Wunsch aller Teilnehmenden regelmäßig fortgesetzt werden sollte.




